Altherrenfußballer ...            ... Fahrt nach Oberschlesien

Lange schon war sie geplant - die Fahrt der Altherrenfußballer nach Polen. Dann endlich, am Tag vor dem diesjährigen Fronleichnamsfest, war es soweit. Neunhundert Kilometer lagen vor dem Tross und mussten bewältigt werden. Nach 12 Stunden war es geschafft. Das Ziel, Dobrodzien, das frühere Guttentag, war erreicht. Positiv war der erste Eindruck. Das noble Hotel, ein ehemaliges Schlösschen, lag mitten in einem schönen und gut gepflegten Park. Die Rahmenbedingungen stimmten also schon einmal. Zuerst stand für den größten Teil der Gruppe ein Rundgang in Oppeln auf dem Programm. Vor der ersten sportlichen Begegnung mit dem einheimischen Club, lernte man erst einmal die polnische Küche kennen. Das Spiel, mit einer durch die Gastgeber ergänzten Mannschaft, endete Unentschieden. Am Abend wurde dann gemeinsam gegessen, gefeiert und Erinnerungen ausgetauscht. Alfred, der dortige AH-Chef, hatte einige Jahre in Armsheim gelebt.


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Freitags sehr früh stand der kleine, polnische Bus für die Fahrt nach Krakau bereit. Brütende Hitze, keine Klimaanlage und dann eine Stunde im Stau, das war schon eine körperliche Herausforderung. Das anschließende Erlebnis machte allerdings die Strapaze wieder wett. In der Nähe von Krakau wurde ein Salzbergwerk besichtigt. Es wurde bestaunt, welch tolle Figuren einige Künstler aus dem Salz herausgemeißelt haben. Danach ging es ins Zentrum von Krakau, einer pulsierenden Metropole. Dort hatte der polnische Papst Johannes Paul 2. lange Jahre als Bischof gelebt und gewirkt. Abgeschlossen wurde der Tag sportlich. Kegeln stand spät noch auf der Agenda.

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Am Samstag früh ging es dann mit dem Bus nach Annaberg, einem interessanten Wallfahrtsort. Die Kirche, dort wurde gerade ein Paar getraut, die Mariengrotte und ein Relikt aus der Besatzungszeit, eine Arena, wurden besichtigt.
 
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Wie vorzüglich die polnische Küche sein kann, wurde anschließend unter Beweis gestellt. In dem Restaurant hatte zeitgleich eine Hochzeitsgesellschaft reserviert. Parallel zu deren Gästen, erhielten die Armsheimer die gleiche opulente Speisenfolge. Da fiel das Fußballspielen im vereinbarten Rückspiel nicht leicht.
Es wurden vom TSV zwar zwei Treffer erzielt, die Gastgeber trafen das Armsheimer Tor aber öfter. Die gemeinsame Abschlussfeier dauerte bis in die Nacht. Man hatte einige einheimische Spezialitäten aufgeboten. An Getränken und guten Zigarren mangelte es ebenfalls nicht, und auch die Verständigung funktionierte einwandfrei. Bei der Verabschiedung wurde ein Gegenbesuch in Armsheim vereinbart.
Noch einmal wurde in Guttentag geschlafen, dann führte der Weg über Oppeln, an Breslau vorbei, über Görlitz, Dresden und Erfurt, Frankfurt und Mainz zurück nach Armsheim.                        ARL

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